CMS-Vergleich · 2026
WordPress vs Shopify
Ein ehrlicher direkter Vergleich: Welche Plattform für welchen Anwendungsfall gewinnt und wo jede ihre Schwächen hat.
| Merkmal | WordPress | Shopify |
|---|---|---|
| Typ | CMS | Gehostete E-Commerce-Plattform |
| Veröffentlicht | 2003 | 2006 |
| Lizenz | GPL v2 (Open Source) | Proprietär (SaaS) |
| Marktanteil | 43,2 % aller Websites | 10 % der E-Commerce-Websites |
| Preis | Kostenlos (selbst gehostet) oder 4–50+ $/Monat (verwaltet) | 29–299+ $/Monat + Transaktionsgebühren |
| Hosting | Selbst gehostet oder verwaltet (WP Engine, Kinsta, Bluehost, Hostinger) | Vollständig von Shopify gehostet |
| Lernkurve | Einfach zu beginnen, anspruchsvoll zu meistern | Einfach: keine technische Einrichtung |
| Ideal für | Blogs, Content-Websites, kleine Unternehmen, E-Commerce (über WooCommerce) | Direct-to-Consumer-Marken, Dropshipping, kleiner und mittlerer E-Commerce |
WordPress
Stärken
- Riesiges Plugin-Ökosystem (60.000+)
- Der größte Theme-Marktplatz
- SEO-freundlich ab Werk
- Riesige Community und Entwicklerbasis
Schwächen
- Die Sicherheit hängt von sorgfältigen Updates ab
- Wildwuchs an Plugins kann die Leistung beeinträchtigen
- Nicht ideal für sehr großen E-Commerce
Shopify
Stärken
- Keine Einrichtung nötig
- Integrierte Optimierung des Bezahlvorgangs
- Solides App-Ökosystem
- Verwaltete PCI-Konformität
Schwächen
- Monatliche Gebühren
- Transaktionsgebühren außer mit Shopify Payments
- Weniger Anpassungsmöglichkeiten als Open Source
Wer gewinnt für Ihren Anwendungsfall?
Über 100 Produkte mit einem individuellen Checkout-Ablauf verkaufen
Sieger: Shopify — Der integrierte Checkout von Shopify ist auf Conversion optimiert und von Haus aus PCI-konform. Etwas Gleichwertiges in WooCommerce (WordPress) aufzubauen, kostet Wochen an Konfiguration und laufender Wartung.
Inhaltsreiche Website mit gelegentlichen Produktverkäufen
Sieger: WordPress — WordPress glänzt bei Blogs und redaktionellen Inhalten. WooCommerce deckt den Fall des kleinen Shops ab, ohne Sie in die monatliche Gebührenstruktur von Shopify zu zwingen.
Start mit einem einzigen Produkt (ein SKU, Dropshipping)
Sieger: Shopify — Der Basistarif von Shopify für 29 $/Monat plus eine kostenlose Vorlage bringen Sie an einem Nachmittag online. WordPress erfordert Hosting, Plugins und Themes – ein Aufwand, den Sie für ein einzelnes Produkt nicht brauchen.
Internationaler E-Commerce mit mehreren Währungen und Sprachen
Sieger: Shopify — Shopify Plus verwaltet mehrere Währungen nativ. WooCommerce kann das über Plugins (WPML plus Währungsumschaltung), wird dabei aber fragil und langsam.
Individuelles Datenmodell / B2B-Katalog mit komplexen Preisregeln
Sieger: WordPress — WordPress plus WooCommerce plus benutzerdefinierte Plugins geben Ihnen volle Kontrolle. Die Shopify-API ist leistungsfähig, aber Tariflimits und Liquid-Vorlagen begrenzen, wie weit Sie anpassen können.
Gesamtkosten über 5 Jahre, Shop mit wenig Traffic
Sieger: WordPress — Selbst gehostetes WordPress plus WooCommerce auf einem VPS für 10 $/Monat kostet über 5 Jahre etwa 600 $. Shopify Basic für 29 $/Monat plus Transaktionsgebühren liegen im selben Zeitraum bei über 2.000 $.
Unsere Empfehlung
Wählen Sie Shopify, wenn E-Commerce Ihr Kerngeschäftsmodell ist, Sie keinerlei betrieblichen Aufwand wünschen und Sie mit monatlichen Gebühren zurechtkommen, die mit Ihrer Nutzung steigen. Es ist die richtige Wahl für Direct-to-Consumer-Marken, die schnell verkaufen wollen, ohne Infrastruktur zu verwalten.
Wählen Sie WordPress (WooCommerce), wenn Inhalte im Zentrum Ihrer Strategie stehen, Sie Eigentümer Ihrer Plattform sein und die langfristigen Kosten kontrollieren möchten oder wenn Sie tiefe Anpassung und maßgeschneiderte Geschäftsregeln benötigen. Es ist mehr Aufwand zu Beginn, gibt Ihnen aber Eigentum und Flexibilität, die Shopify nicht erreichen kann.
Sie wissen nicht, womit eine Website erstellt wurde?
Nutzen Sie unsere kostenlosen Detektoren, um das CMS, das Theme und die Plugins hinter jeder URL zu erkennen.